Geschichte der Kommunionhelfer

Mit dem zweiten Vatikanischen Konzil (1963-65) wurde es Laien gestattet, bei der Kommunionausteilung mitzuhelfen. In unserer Gemeinde gab es zunächst nur einen Laien-Kommunionhelfer, unser langjähriger Küster Heinrich Brockhaus. Da Pfarrer i.R.  Aloys Deppe in der Gemeinde als Subsidiar wirkte, bestand kein weiter gehender Bedarf.

Erst im Dezember 1993 kamen sechs weitere Kommunionhelfer hinzu. Unser damaliger Pfarrer Heinrich Humbert hatte sich mit Oberstudienrat Alfred Volpert, der ebenfalls als Subsidiar wirkte, beraten und folgende Personen vorgeschlagen: Hans Deppe, Marlies Löhner, Erika Jostameling, Johanna Ortmeyer, Hubert Büldt und Gero Pigac.

Sie wurden nun im November 1993 nach Paderborn geschickt und ausgebildet. Dieses fand über ein Wochenende im Imakulatahaus statt. Unter der Leitung von Dr. Michael Kunzler, Professor für Liturgie an der Theologischen Fakultät, wurden sie für diesen Dienst vorbereitet.

Er empfahl den Kommunionhelfern liturgische Kleider zu tragen. Johanna Ortmeyer setzte sich daraufhin mit den Schwestern in Varensell zusammen und fertigte die Gewänder an, wie sie bis heute noch verwendet werden. Sie werden auch von den erwachsenen Messdienern getragen. Leider sind es nur wenige Gemeinden, die solche Kleidung tragen.

Kommunionhelfer bekommen vom Bischof eine schriftliche Erlaubnis. Diese gilt für drei Jahre in der Gemeinde und kann verlängert werden. Sie gilt auch für Sonderfälle (Schulmessen, Wallfahrten u.ä.), jedoch nur im Einvernehmen mit dem jeweiligen Geistlichen.


Zwei unserer Kommunionhelfer verrichten auch im St. Elisabeth Hospital den Dienst und bringen den Kranken die Hl. Kommunion ans Krankenbett.

 


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